April 2014: "Slam" von Nick Hornby

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April 2014: "Slam" von Nick Hornby

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1Moongirl
Editat: març 29, 2014, 5:35am

Im April wird es wohl lustig. Ich habe bereits ein Hörbuch von Nick Hornby gehört und er scheint ein sehr lustiger Mensch zu sein.
Daher bin ich mal auf das Buch gespannt!
Es ist auch diesen Monat kein allzu dicker Schinken mit 300 Seiten.

Und so sieht unser Zeitplan aus:

1. - 9. April Kapitel 1-5 (S. 81)
10. - 16. Bis Kapitel 9 (S. 114)
17. - 23. Bis Kapitel 14 (S. 225)
24. - 30. Rest des Buches

2salti
abr. 1, 2014, 11:41am

na, dann mal los. Ich hab mir das Buch grad heruntergeladen, allerdings auf englisch, war günstiger und dann übe ich an dem Buch wenigstens mein Englisch ein bissi.
Ich kümmer mich gelich mal um den Blog.

3jana7870
abr. 4, 2014, 2:48pm

Ich habe es mir auch schon ausgeliehen und bin schon fast durch. ich bin lange Zug gefahren am Mittwoch, aber auch so fand ich das Buch sehr fesselnd.
Ich persönlich würde es nicht als hohe Literatur einordnen, aber als einen schönen coming of age-Roman. Die Sprache ist sehr leicht verständlich und eher jugendlich gehalten. Sprachlich total der Kontrast zum letzten Buch. Aber es passt sehr gut zur Handlung und zum Protagonisten.
Mich spricht die Handlung an und ich kann mich gut in Sam hineinversetzen. Bin auf eure Meinung gesapnnt, wenn ihr etwas weiter seid.

4jana7870
abr. 13, 2014, 1:27pm

Keiner was zu "Slam" zu sagen? Ich bin schon länger durch und mein finales Urteil ist: Gutes Buch. Keines von denen, die ich unbedingt im Schrank stehen haben muss oder eineingeschränkt jedem den ich treffe weiterempfehlen würde, aber ich würds vielleicht mal verschenken (wohl eher an eine jüngere Generation).

5Moongirl
abr. 13, 2014, 1:48pm

Huhu,

ich bin sogar noch gut in der Zeit nach unserer Timeline. Bin gerade auf S. 103 angekommen, wo es ja nun ein bisschen spacig wird.

Bisher hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist super witzig geschrieben.
Hornby kann es sogar mit den Zeitschleifen sehr gut. Ich bin nie verwirrt, wenn er nicht chronologisch erzählt.

Nun bin ich eben an einer Stelle, wo das ganze so ein bisschen skurril wird und ich bin gespannt auf die Lösung.

Bisher ein Buch, dass ich gerne lese und dass ich auf jeden Fall gerne weiter lese!

(Leider merke ich bei dem Thema, wie alt ich schon bin. Würde ich jetzt ein Kind kriegen, würde es nicht mehr mein Leben vollkommen ruinieren, wie noch vor 5 Jahren. Auf der anderen Seite bin ich noch nicht so alt, dass ich Kinder habe, denen das passieren kann. XD )

6salti
abr. 13, 2014, 5:19pm

Ich bin inzwischen auch durch, und ich kann mich euch leider nicht anschließen. Soll heißen, das Buch war für mich genau wie erwartet: langweilig. Bücher zu dem Thema hab ich vor zehn Jahren mal gelesen, als das noch eher ein aktuelles Thema war, und ich fand nicht, dass Hornby da irgendeinen neuen, genialen Aspekt hinzugefügt hätte, durch den das Ganze unbedingt lesenswert gewesen wäre. Es waren ein paar Ansätze drin, aus denen man was hätte machen können, aber auch die waren nicht so richtig neu und sind dann irgendwie im Sand verebbt, z.B. die Gespräche mit Tony Hawk oder die Zeitsprünge.
Der Schreibstil hat mich auch eher genervt, vor allem diese Möchtegern-coolen Erklärungen zwischendurch- er sagt irgendwas und erklärt es dann noch zehnmal auf gezwungen-lustig und jugendlich...
Die einzige Stelle, die ich ganz süß fand, war, als die beiden den Eltern von Alicia sagen wollten, dass Alicia schwanger ist, und er vor lauter Nervosität sagt, dass er ein Kind bekommt. (Ich habs wie gesagt im Englischen gelesen, deshalb weiß ich nicht, wie bei euch da der genaue Wortlaut ist.)
Wie gesagt, alles in allem, nicht mein Buch.

7jana7870
abr. 14, 2014, 6:33am

Natürlich betrifft auch mich das Thema Teenagerschwangerschaft nicht mehr. Aber durch den Erzählstil und die Sprache ist es mir gut gelungen, mich in die Gefühlswelt von Sam hineinzuversetzen. Nicht mehr so, wie es vor zehn Jahren der Fall gewesen wäre, dass ich mich direkt mit ihm oder Alicia identifiziere, sondern mehr so, wie ich mich auch in andere Personen aus anderen Romanen hineinversetze, die sich von mir unterscheiden. (z.B. Harry Potter als deutlich jüngeres männliches Wesen oder Robert Langdon als Wissenschaftler in mittleren Jahren). Manchmal habe ich mich "ertappt" auch nicht nur eindeutig Sams Position einzunehmen, sondern fast schon ein wenig mit den Erwachsenen zu sympathisieren. Wie du schon sagst, Moony, wir werden alt... =)

Was mich aber richtig gestört hat ist, dass auch die Mutter Sam mit 16 bekommen hat. Das fand ich dann für die Thematik irgendwie zu dick aufgetragen.

Die Zeitsprünge haben mir gefallen. Fand es auch irgendwie das richtige Maß um die Handlung voranzubringen ohne gleichzeitig zu sehr in die "Rubinrot"-Ecke abzurutschen.

Ich habe von Anfang an keine große Weltliteratur erwartet, aber im Rahmen der Grenze "Coming of age-Roman/ Jugendbuch" würde ich Slam durchaus als ganz gelungenes Buch bezeichnen.
Natürlich gewinnt Hornby keinen Preis für schöne Sprache wie z.B. Orhan Pamuk oder Muriel Barbery. Aber mir ist jugendlich und coole Sprache lieber und angenehmer zu lesen, als das pseudo-intellektuelle abgehobene Geschwafel von Lewitscharoff... ;-)

8Moongirl
abr. 16, 2014, 2:18am

"Was mich aber richtig gestört hat ist, dass auch die Mutter Sam mit 16 bekommen hat. Das fand ich dann für die Thematik irgendwie zu dick aufgetragen."

Ja da kann ich dir nur zustimmen Jana, mich stört es auch, dass es so eine Dopplung des Themas ist.

9Moongirl
abr. 27, 2014, 10:51am

Hallo Zusammen,

nun bin ich mit dem Buch auch durch.
Sprachlich fand ich es einfach toll zu lesen. Es war alles schön flüssig und ich musste an einigen Stellen schmunzeln und lachen.
Das Ende hat mich aber irgendwie nicht so überzeugt. Ich weiß nicht, was ich mir erhofft hatte, aber zum Ende hin konnte ich mich nicht mehr so gut konzentrieren. Wahrscheinlich weil, wie schon gesagt, das Thema nicht meins ist und ich zum Ende hin auch alle Charaktere nicht mehr so stark fand. Es wiederholte sich in den Geschichten der Charaktere zu viel, für meinen Geschmack. Immerhin ist nicht nur Sam mit 16 Vater geworden, sowie sein Mutter ihn in dem Alter bekommen hat, sondern seine Mutter wurde dann auch nochmal schwanger.
Zuviel Kinder für mich auf meinem Haufen.

Trotzdem gebe ich dem Buch 4 von 5 Punkten.

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