Mai 2014: "Purgatorio" von Tomás Eloy Martínez

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Mai 2014: "Purgatorio" von Tomás Eloy Martínez

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1salti
abr. 29, 2014, 8:06am

Ich hab schonmal eine Timeline erstellt:

1.- 4. Mai: Erstes Kapitel

5.-11. Mai: Zweites Kapitel

12.-18. Mai: Drittes Kapitel

19.-25. Mai:Viertes Kapitel

26.-31. Mai: Fünftes Kapitel

2jana7870
abr. 30, 2014, 6:54pm

Habs mir heute ausgeliehen... Bin mal gespannt!

3salti
maig 5, 2014, 3:24pm

hab die ersten beiden Teile schon durch und muss mich sehr zusammenreißen, nicht noch weiterzulesen- mir gefällts sehr gut bisher. Und ich bin so gespannt, wie das alles aufgelöst wird, oder ob da vielleicht gar keine Auflösung kommt...

4jana7870
maig 13, 2014, 8:01am

Ich kann mich nicht so richtig mit "Purgatorio" anfreunden...

1. Die vielen Zeitsprünge machen mich wahnsinnig! Oftmals ändern sich Ort und Zeit von Absatz zu Absatz und man hat keine Ahnung wo nun wieder die Handlung hingesprungen ist. Entweder: Weniger Sprünge. Oder: Angabe von Ort und Zeit.

2. Ich hasse, hasse, hasse es wenn keine Anführungszeichen bei wörtlicher Rede verwendet werden. Man hat keine Ahnung wer spricht oder ob etwas nur gedacht oder gesprochen ist. Zusammen mit den Zeitsprüngen sorgt das für maximale Verwirrung.

3. Die Handlung zieht mich nicht in den Bann. Entweder hat sie ihn herbeigeliebt, dann ist es kitschige Fantasy oder sie bildet es sich nur ein, dann endet es in jedem Fall traurig. Ich lese aber trotzdem weiter und hoffe auf eine Auflösung, die mir bisher nicht in den Sinn gekommen ist.

4. Ich bin gerade im zweiten Kapitel und hatte über weite Strecken überhaupt keine Ahnung, wer jetzt hier eigentlich der Erzähler ist.

5. Sprachlich finde ich es streckenweise recht schwülstig und es überkommt mich (ähnlich wie bei Blumenberg) das Bedürfnis, ein paar Sätze nur zu überfliegen und endlich in der Handlung voranzuschreiten. Diese wahllose und oftmals nicht sehr zielführende Aneinanderreihung von Szenen, Rückblenden etc. finde ich leicht ermüdend.

Ich werde das Buch auf jeden Fall weiter lesen, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es ausgeht. (Hoffentlich kann man nicht vom Titel aufs Ende schließen...) Hoffe aber, dass es noch besser wird.

5salti
maig 30, 2014, 6:14am

Ich bin natürlich mal wieder anderer Meinung, Jana :D
Und ebenfalls natürlich schon seit ziemlich langer Zeit durch mit dem Buch.
Fazit: Mir hat es sehr gut gefallen. Ich mochte auch das Ende, auch wenn ich so ein Ende irgendwie gefürchtet habe, es war in sich schlüssig und passte, und ausnahmsweise hat mich diese Art Ende auch nicht frustriert, wie sie es sonst so gern tut.
Mir hat besonders der Abschnitt mit Orson Welles gefallen, weil er, wie ich finde, einen erschreckenden, aber durch die Reaktion des Regisseurs gleichzeitig amüsanten Einblick in die Denkweise von Diktaturen gibt- und in die Verschrobenheit von Künstlern, natürlich ;)
Natürlich ist das Buch an sich nicht grad lustig, aber das sollte es auch nicht sein.

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